Was Sie über das Coronavirus wissen müssen

Hier finden Sie alle Informationen zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2).

Jetzt kostenlos herunterladen

Informationen zum Coronavirus

Hier finden Sie alle Informationen rund um das Coronavirus.

Stand: 22. Oktober 2020

Im Vergleich zur Version vom 14.10.2020 wurden die Abschnitte „Wie kann die Situation aktuell eingeschätzt werden?“ und „Welche gesellschaftlichen Regeln gibt es aktuell“? erweitert.

Viele Menschen fragen sich, welches Verhalten zum Umgang mit dem Coronavirus aktuell angemessen ist. Wir haben deshalb Informationen und Handlungsempfehlungen von öffentlichen Stellen zusammengestellt.

Wir geben unser Bestes, Sie stets über die aktuelle Informationslage zum Coronavirus zu informieren. Aufgrund der raschen Entwicklungen können wir jedoch leider die Korrektheit der Aussagen nicht immer garantieren. Wichtig ist außerdem, dass die Situation und Empfehlungen in einzelnen Bundesländern und Regionen anders sein können, als hier beschrieben. Wir bitten Sie deshalb, sich zusätzlich bei den öffentlichen Stellen zu informieren, von denen wir auch einige in diesem Artikel nennen.

Wie kann die Situation aktuell eingeschätzt werden?

Während es gelungen ist, die Neuinfektionsrate von März bis Juli abzusenken, steigen die Neuinfektionen in Deutschland aktuell wieder an. Es kommt immer wieder zu Ausbrüchen, z.B. im Zusammenhang mit Feiern oder anderen Gruppenveranstaltungen. Zurzeit wird bei 3,6 von 100 durchgeführten Tests tatsächlich eine Infektion festgestellt (Stand: Kalenderwoche 42) und bei 2,9 von 100 registrierten intensivmedizinischen Behandlungsplätzen in Deutschland ein Patient mit einer Covid-19-Diagnose behandelt (Stand: 20.10.2020, 12:15 Uhr). Solche Kennzahlen können helfen, die aktuelle Situation einzuschätzen. Jedoch müssen für eine umfassende Einschätzung auch andere Faktoren und die Entwicklung über die Zeit berücksichtigt werden. Beide Kennzahlen sind in den letzten Wochen angestiegen.

Nicht nur das Risiko sich zu infizieren, sondern auch das Risiko, im Fall einer Infektion einen schweren Verlauf zu erleiden, ist schwierig einzuschätzen. Dieses Risiko für einen schweren Verlauf kann zum Beispiel überschätzt werden, wenn man lediglich die gemeldeten Infektionsfälle betrachtet. Dies liegt daran, dass Personen mit leichtem Verlauf oder ohne Symptome häufig nicht getestet werden und dadurch verstärkt die schweren Verläufe bekannt werden. Das Risiko für einen schweren Verlauf ist allerdings nicht für alle Personen gleich: Es kann zum Beispiel bei Personen mit Risikomerkmalen unterschätzt werden, da diese Personen gefährdeter als die Allgemeinbevölkerung sind. Deshalb sind Schutzmaßnahmen bei diesen Personen besonders wichtig. Für weitere Informationen siehe den Abschnitt „Wer ist besonders gefährdet?“.

Die Gesundheitsgefahr für die deutsche Bevölkerung wird vom Robert-Koch-Institut weiterhin als hoch eingeschätzt. Für Personen mit bestimmten Risikomerkmalen (siehe Abschnitt „Wer ist besonders gefährdet?)“ wird die Gefährdung als sehr hoch eingeschätzt. Zu dieser Einschätzung trägt neben den kurzfristigen gesundheitlichen Risiken bei, dass noch nicht zuverlässig abzuschätzen ist, welche Langzeitfolgen das Coronavirus auslöst. Es bleibt also weiterhin wichtig, die Schutzmaßnahmen ernst zu nehmen.

Maßnahmen, die vor Ansteckung schützen können

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt die sogenannte AHA-Formel:

Außerdem wird empfohlen auf die sogenannten Drei Gs zu achten:

Die persönlichen Kontakte sollen weiterhin gering gehalten werden. Insbesondere der persönliche Kontakt zu älteren und chronisch kranken Menschen sollte reduziert werden, um diese zu schützen.

Der folgende Absatz erklärt einige Hintergründe: 

Das Coronavirus wird vor allem über die Atemluft übertragen. Eine erkrankte Person scheidet das Virus zum Beispiel beim Atmen, Sprechen, Husten und Niesen aus. Die virushaltigen Partikel können teilweise einige Zeit in der Luft schweben und sich in Räumen verteilen. Deshalb kann man sich auch über einen Abstand von mehr als 2 Metern anstecken. Dieses Risiko kann in kleinen und unzureichend belüfteten Räumen höher sein. Außerhalb von Gebäuden ist das Ansteckungsrisiko bei Einhaltung des Mindestabstands vermutlich nur gering. Außer der Übertragung über die Atemluft ist auch eine indirekte Übertragung über die Hände nicht ausgeschlossen, wenn diese zum Beispiel mit den Schleimhäuten von Mund, Nase oder Augen in Kontakt kommen.

Wer ist besonders gefährdet?

Bestimmte Personengruppen scheinen ein im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung erhöhtes Risiko zu haben, im Falle einer Ansteckung schwer zu erkranken. Dazu gehören unter anderem Personen ab etwa 60 Jahren, Personen mit einem geschwächten Immunsystem, Krebserkrankungen, Diabetes, Bluthochdruck oder Erkrankungen von Herz, Lunge, Leber oder Niere, starker Fettleibigkeit sowie Raucher. Kinder sind seltener als Erwachsene und meist von eher milden Coronavirus-Erkrankungen betroffen. Wie auch bei Erwachsenen sind Vorerkrankungen bei Kindern Risikofaktoren für einen schweren Verlauf. Für schwangere Frauen gelten die gleichen, oben genannten Risikofaktoren wie für nicht schwangere Frauen.

Personen mit einem Risikomerkmal wird weiterhin empfohlen, sich so gut wie möglich vor einer Infektion zu schützen. Sie sollten deshalb im Besonderen die oben beschriebenen Verhaltensweisen und die Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung beachten.  Bei Beschwerden, die auf eine Coronavirus-Infektion hindeuten, sollten diese Personen sich zeitnah hausärztlich oder durch eine beratende Stelle beraten lassen. Außerdem ist es wichtig, sich zur Grippeimpfung beraten zu lassen, die ab Oktober empfohlen wird. Auch eine Beratung zur Pneumokokken-Impfung kann sinnvoll sein, jedoch sind diese Impfstoffe zurzeit nur eingeschränkt verfügbar.

Maßnahmen bei Kontakt mit Coronavirus-Infizierten

Wenn Sie einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neue Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, bleiben Sie wenn möglich zu Hause und kontaktieren Sie das zuständige Gesundheitsamt.

Maßnahmen bei Krankheitsbeschwerden

Das Coronavirus kann bei unterschiedlichen Personen unterschiedlich starke Beschwerden auslösen. In der Mehrzahl der Fälle verläuft die Erkrankung mild oder moderat, aber bei einem Teil der Patienten kann es auch zu schweren Verläufen kommen. Häufige Symptome sind Husten, Fieber, Schnupfen und ein eingeschränkter Geruchs- oder Geschmackssinn. Außerdem wird von Halsschmerzen, Atemnot, Kopf- und Gliederschmerzen, allgemeiner Schwäche und teilweise auch Magen-Darm-Beschwerden berichtet.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt bei den oben genannten Krankheitsanzeichen zu Hause zu bleiben und die Telefonnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes  (116117), eine lokale Corona-Hotline, Ihren Hausarzt oder einen anderen behandelnden Arzt anzurufen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Bei akuter Atemnot sollte der Notruf (112) gewählt werden. Eine Arztpraxis sollte nicht ohne vorherige telefonische Anmeldung besucht werden.

Dieses Schaubild bietet Ihnen eine Orientierung, wenn Sie vermuten, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben. 

Welche gesellschaftlichen Regeln gibt es aktuell?

Die Bundesregierung bietet zu einigen gesellschaftlichen Regeln eine Übersicht. Zentrale Punkte sind unter anderem:

Die genannten Regeln sind nur beispielhaft, können Ausnahmen haben und sich je nach Bundesland, Regionen und Stadt unterscheiden. Bitte informieren Sie sich deshalb über die im Detail, der für Sie geltenden Regeln auf den Informationsseiten der Bundesländer.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gibt Antwort auf einige Fragen zu Arbeitsrecht und Coronavirus.

Wird es einen Impfstoff geben?

Es wird weltweit an einem Impfstoff gegen das Coronavirus geforscht, aber es ist noch sehr schwierig Vorhersagen zu machen. Das Robert-Koch-Institut schreibt hierzu: „Man muss aktuell davon ausgehen, dass es frühestens 2021 einen Impfstoff gegen COVID-19 in relevanten Mengen geben wird.“

Was ist die Corona-Warn-App?

Die Corona-Warn-App ist eine App für iOS- und Android-Geräte, die vom Robert-Koch-Institut im Auftrag der Bundesregierung herausgegeben wird. Sie soll unter anderem dabei helfen, den Nutzer über einen Kontakt mit einer mit dem Coronavirus infizierten Person zu informieren. Die App kann seit dem 15. Juni kostenfrei im Apple App Store und im Google Play Store heruntergeladen werden. Die Nutzung der App ist nach Angaben der Bundesregierung freiwillig.

Diese Quellen bieten weitere Informationen zum Coronavirus

Den ärztlichen Bereitschaftsdienst erreichen Sie telefonisch unter 116117. Ihr zuständiges Gesundheitsamt können Sie mit dieser Suchmaschine ermitteln.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat Antworten auf häufige Fragen veröffentlicht.

Das Bundesministerium für Gesundheit stellt eine Informationsseite zur Verfügung und hat unter der Nummer 030 346 465 100 ein Bürgertelefon eingerichtet, bei dem Sie weitere Informationen bekommen können.

Das Robert-Koch-Institut bietet eine Landkarte, die zeigt, wo in Deutschland wie viele Coronavirus-Fälle bestätigt wurden.


Quellen: Robert Koch-InstitutBundeszentrale für gesundheitliche AufklärungBundesgesundheitsministerium, Bundesregierung und WHO

Über die mediteo-App

Gerade jetzt ist es wichtig, den Überblick über die eigene Gesundheit zu behalten. In der mediteo-App, die kostenlos im App Store und in Google Play zur Verfügung steht, können Messwerte, wie die Temperatur oder der Blutdruck täglich festgehalten und so überprüft werden. Zudem erinnert mediteo zuverlässig an Ihre Medikamente – denn jede korrekte Einnahme kann zu Ihrer Gesundheit beitragen. Bleiben Sie gesund!

Alle Infos zur App gibt es auf www.mediteo.com

Neueste Blogbeiträge

Jetzt kostenlos herunterladen