Was Sie über das Coronavirus wissen müssen

Hier finden Sie alle Informationen zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2).

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Informationen zum Coronavirus

Stand 03.06.2020 (Im Vergleich zur Version vom 02.06.2020 gab es kleine Änderungen bezüglich der Maßnahmen, die vor Ansteckung schützen können)

Viele Menschen fragen sich, welches Verhalten zum Umgang mit dem Coronavirus aktuell angemessen ist. Wir haben deshalb Informationen und Handlungsempfehlungen von öffentlichen Stellen zusammengestellt.

Wir geben unser Bestes, Sie stets über die aktuelle Informationslage zum Coronavirus zu informieren. Aufgrund der raschen Entwicklungen können wir jedoch leider die Korrektheit der Aussagen nicht immer garantieren. Wichtig ist außerdem, dass die Situation und Empfehlungen in einzelnen Bundesländern und Regionen anders sein können, als hier beschrieben. Wir bitten Sie deshalb, sich zusätzlich bei den öffentlichen Stellen zu informieren, von denen wir auch einige in diesem Artikel nennen.

Wie wird die Situation aktuell eingeschätzt?

Die Fallzahlen steigen aktuell langsamer und die Behörden beschließen schrittweise eine Öffnung des öffentlichen Lebens. Die Gesundheitsgefahr für die deutsche Bevölkerung wird momentan weiterhin als hoch eingeschätzt. Für Personen mit bestimmten Risikomerkmalen (siehe Abschnitt „Wer ist besonders gefährdet?)“ wird die Gefährdung als sehr hoch eingeschätzt.

Maßnahmen, die vor Ansteckung schützen können

Das Coronavirus wird vor allem über Tröpfchen übertragen, die zum Beispiel beim Husten und Niesen entstehen. Auch eine indirekte Übertragung über die Hände ist prinzipiell nicht ausgeschlossen, wenn diese zum Beispiel mit den Schleimhäuten in Kontakt kommen. Es exisitieren außerdem Hinweise darauf, dass auch eine Übertragung über sogenannte Aerosole möglich ist. Dabei handelt es sich um kleine Tröpfchenkerne, die länger in der Luft schweben als Tröpfchen und potentiell auch schon beim normalen Atmen oder Sprechen ausgestoßen werden könnten. Das könnte bedeuten, dass dem Lüften von Räumen und dem Tragen von Masken eine noch höhere Bedeutung zukommt als bisher vermutet. Eine abschließende Bewertung der Bedeutung von Aerosolen steht allerdings noch aus. Die folgenden Maßnahmen sind weiterhin wichtig zur Vorbeugung von Ansteckung und Verbreitung:

Kontakte sollen weiterhin allgemein minimiert werden. Insbesondere der persönliche Kontakt zu älteren und chronisch kranken Menschen sollte vermieden werden, um diese zu schützen. Eine detailliertere Übersicht über die wichtigsten Verhaltensregeln finden Sie hier.

Die Bundesregierung informiert über den richtigen Gebrauch einer Alltagsmaske. Weitere wichtige Verhaltensempfehlungen finden Sie auch bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Welche gesellschaftlichen Regeln gibt es aktuell?

Bund und Länder haben Regeln erlassen, die die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamen sollen. Die Bundesregierung bietet zu diesen Regeln eine Übersicht. Zentrale Punkte sind unter anderem:

Die genauen Regelungen können von Bundesland zu Bundesland oder sogar von Stadt zu Stadt unterschiedlich aussehen. Bitte informieren Sie sich über die für Sie geltenden Regeln auf den Informationsseiten der Bundesländer.

Die genannten Informationen sind außerdem nur beispielhaft zu verstehen. Bitte informieren Sie sich über die für Sie gültigen Regeln bei der für sie zuständigen Behörde.

Wer ist besonders gefährdet?

Bestimmte Personengruppen scheinen ein im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung erhöhtes Risiko zu haben, im Falle einer Ansteckung schwer oder sogar bedrohlich zu erkranken. Dazu gehören Personen ab etwa 50-60 Jahren, Personen mit einem geschwächten Immunsystem, Krebserkrankungen, Diabetes oder Erkrankungen von Herz, Lunge, Leber oder Niere, starker Fettleibigkeit sowie Raucher. Kinder scheinen dagegen seltener am Coronavirus zu erkranken und häufig leichtere Beschwerden zu haben als Erwachsene. Schwangere scheinen nicht mehr gefährdet zu sein als nicht schwangere Frauen, die im gleichen Gesundheitszustand sind.

Personen mit einem Risikomerkmal wird empfohlen, besonders auf ihren Schutz zu achten. Sie sollten die oben beschriebenen Verhaltensweisen und die Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung beachten. Die folgenden, beispielhaften Verhaltensempfehlungen sind für Personen mit Risikomerkmal noch wichtiger als für Personen ohne Risikomerkmal:

Dabei kann für Personen aus Risikogruppen die Unterstützung von Angehörigen oder Nachbarn wertvoll sein.

Maßnahmen bei Kontakt mit Coronavirus-Infizierten

Wenn Sie einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neue Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, bleiben Sie wenn möglich zu Hause und kontaktieren Sie das zuständige Gesundheitsamt. Dieses  können Sie mit dieser Suchmaschine ermitteln. Dies gilt auch, wenn Sie keine Beschwerden haben.

Maßnahmen bei Krankheitsbeschwerden

Das Coronavirus kann bei unterschiedlichen Personen unterschiedlich starke Beschwerden auslösen. In der Mehrzahl der Fälle verläuft die Erkrankung mild oder moderat, aber bei einem Teil der Patienten kann es auch zu schweren Verläufen kommen. Häufige Symptome sind Husten, Fieber, Schnupfen und ein eingeschränkter Geruchs- oder Geschmackssinn. Außerdem wird von Halsschmerzen, Atemnot, Kopf- und Gliederschmerzen, allgemeiner Schwäche und teilweise auch Magen-Darm-Beschwerden berichtet.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt bei Krankheitsanzeichen, wie den oben genannten, zu Hause zu bleiben und die Telefonnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes  (116117), eine lokale Corona-Hotline, Ihren Hausarzt oder einen anderen behandelnden Arzt anzurufen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Bei akuter Atemnot sollte der Notruf (112) gewählt werden. Eine Arztpraxis sollte nicht ohne vorherige telefonische Anmeldung besucht werden!

Dieses Schaubild bietet Ihnen Orientierung, wenn Sie sich fragen, ob Sie vom Coronavirus betroffen sind. 

Diese Quellen bieten weitere Informationen

Den ärztlichen Bereitschaftsdienst erreichen Sie telefonisch unter 116117. Ihr zuständiges Gesundheitsamt können Sie mit dieser Suchmaschine ermitteln.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat Antworten auf häufige Fragen und ein Erklärvideo mit wichtigen Hygienetipps zur Vorbeugung von Virusinfektionen veröffentlicht.

Das Bundesministerium für Gesundheit stellt eine Informationsseite zur Verfügung und hat unter der Nummer 030 346 465 100 ein Bürgertelefon eingerichtet, bei dem Sie weitere Informationen bekommen können.

Das Robert-Koch-Institut bietet eine Landkarte, die zeigt, wo in Deutschland wie viele Coronavirus-Fälle bestätigt wurden.


Quellen: Robert Koch-InstitutBundeszentrale für gesundheitliche AufklärungBundesgesundheitsministerium und Bundesregierung

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